
Unterdessen wandte sich Aurelius, der schon am anderen Ende der Ebene angelangt war, um, ehe er in das Dickicht eines Eichenwaldes eintauchte, das sich vor ihm ausbreitete. Das letzte, was er sah, waren seine Kameraden, die nun von dem entsetzlichen Ansturm der Feinde überrannt wurden.
»Er hat es geschafft!« jubelte Antoninus von der Estrade des Feldlagers herunter. »Er ist im Wald, jetzt erwischen sie ihn nicht mehr. Uns bleibt noch eine Hoffnung!«
»Das stimmt«, erwiderte Vatrenus. »Unsere Kameraden auf der Brücke haben sich niedermetzeln lassen, um seinen Rückzug zu decken.«
In diesem Augenblick kam Batiatus aus dem Feldlazarett heraus.
»Wie geht es dem Kommandanten?« fragte Vatrenus.
»Der Chirurg hat seine Wunde kauterisiert, aber er sagt, daß die Pike ihm einen Lungenflügel durchbohrt hat. Er spuckt Blut, und das Fieber steigt.« Er ballte seine Riesenfäuste und preßte die Kiefer zusammen. »Ich schwöre, daß ich den ersten, der mir in die Hände fällt, niederschlage, zerquetsche und seine Leber vertilge ...«
